Zielsetzung

"Bundesligaspieler sind fast ausschließlich "Zufallsprudukte", weil in den Vereinen keine geplante und kontrollierte Nachwuchsförderung staattfindet" - diese Erkenntnis war Ausgangspunkt einer Expertenrunde, die sich am 27.9.1991 in Ludwigsburg traf. Teilnehmer waren unter anderem S. Pesic, damals Trainer der Basketball A-Nationalmannschaft, B. Röder, Trainer der Basketball Jugendnationalmannschaft. Um eine durch fehlende professioneller Fördermöglichkeiten motivierte weitere Abwanderung von talentierten Jugendlichen an amerikanische Colleges einzuschränken, forderte v.a. Pesic die Einführung von Leistungszentren mit Internatsstruktur.

In einem ersten Schritt wurde 1993 das "Basketball-Teilzeit-Internat Stuttgart/Ludwigsburg e.V." (TZI) gegründet. Ziel der Einrichtung war, durch schulische Unterstützung und ein verbessertes Zeitmanagement für jugendliche Talente eine professionelle Trainingsfrequenz zu ermöglichen. In diesem dualen Ausbildungssystem sollen leistungssportlich fokussierte Talente eine angestrebte professionelle Karriere mit einer guten Schulausbildung in Einklang bringen.

In der Folgezeit stieß das TZI immer wieder an die Grenzen seiner Möglichkeiten, weil zunehmend auch auswärtige Talente zu betreuen waren.  Anfängliche Versuche, die Jugendlichen in privater Unterbringung oder Wohngruppen zu betreuen brachten nicht die erhofften Ergebnisse, so dass die Erweiterung des Internatskonzepts um ein Vollzeitinternat 2009 die logische Konsequenz war.

Beide Einrichtungen dienen jede für sich dem Ziel, talentierten jugendlichen Leistungssportlern die duale Ausbildung in Sport und Schule zu ermöglichen. Durch den Zusammenschluss von TZI und VZI in einer Organisation wird dieses System ab 2015 künftig durch die Nutzung von Synergieeffekten optimiert.