Geschichte

Zu Beginn des 18. Jahrhun­derts ent­stand Lud­wigs­burg durch den Bau des Res­i­den­zschlosses unter Her­zog Eber­hard Lud­wig von Würt­tem­berg. Zunächst hatte er nur den Bau eines Lustschlosses vorge­se­hen, mit dessen Bau 1704 begonnen wurde. Dem Beispiel anderer abso­lutis­tis­cher Herrscher fol­gend wollte Her­zog Eber­hard Lud­wig seine Macht aber durch die Grün­dung einer Stadt beson­ders doku­men­tieren, weshalb 1704 auch als Grün­dungs­jahr der Stadt Lud­wigs­burg gese­hen wird.

Die barocken Repräsen­ta­tions­bauten wur­den durch das Jagd– und Lustschloss Favorite (17131728) …

… und das Seeschloss Mon­re­pos (17641768) ergänzt.

Lud­wigs­burg war aber auch vor allem während der Napoleonis­chen Kriege, im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gar­nison­sstadt und ist so auch sehr stark von mil­itärischen Bauw­erken geprägt, die wie die barocken Pracht­bauten das Stadt­bild bestimmen.

Arse­nalka­serne (heute: Staatsarchiv)

Königin-​Olga-​Kaserne (heute: teil­weise Otto-​Hahn-​Gymnasium, Sport-​Teilzeit– und Sport-​Vollzeitinternat)

Ver­glichen mit anderen deutschen Städten blieb Lud­wigs­burg im Zweiten Weltkrieg von größeren Zer­störun­gen ver­schont, so dass dieses his­torische Stadt­bild erhal­ten blieb.

Verkehrsan­bindung

Heute hat die Kreis­stadt ca. 90.000 Ein­wohner. Nur 14 Kilo­me­ter von der Baden-​Württembergischen Lan­deshaupt­stadt Stuttgart ent­fernt hat Lud­wigs­burg Zugang zum dor­ti­gen Manfred-​Rommel-​Flughafen. Außer­dem bedi­enen zwei S-​Bahn-​Linien den Lud­wigs­burger Bahn­hof, der nicht nur über den Region­alverkehr zusät­zlich an Stuttgart ange­bun­den ist, son­dern an dem auch IC-​Verbindungen Sta­tion machen. Schließlich ist Lud­wigs­burg auch an die Bun­de­sauto­bahn 81 angeschlossen.

Kul­tur­ange­bot

Lud­wigs­burg bietet eine Vielzahl an kul­turellen Ein­rich­tun­gen und kreativen Werk­stät­ten. Während die großen etablierten Kul­turein­rich­tun­gen das Bild der Stadt Lud­wigs­burg nach außen als Kul­turstadt präsen­tieren, sind es im Inneren die kleineren und mit­tleren kreativen Ein­rich­tun­gen wie das Scala, der Jaz­zClub sowie Kul­tur Alt-​Hoheneck, die durch ihren Bezug zur Basis ebenso wichtig das lebendige kul­turelle Geschehen in der Stadt prägen.

Bil­dung

Das Schu­lange­bot in Lud­wigs­burg bietet für jede Aus­bil­dungsrich­tung vielfältige Alternativen:

  • Gym­nasien:
    Friedrich-​Schiller-​Gymansium
    Goethe-​Gymnasium
    Mörike-​Gamnasium
    Otto-​Hahn-​Gymnasium
  • Realschulen:
    Elly-​Heuss-​Knapp-​Realschule
    Gottlieb-​Daimler-​Realschule
  • Förder­schulen:
    Eberhard-​Ludwig-​Schule
    Silch­er­schule
  • zahlre­iche Grund­schulen bzw. Grund– und Hauptschulen oder reine Hauptschulen
  • Beru­flichen Schulen
    Carl-​Schaefer-​Schule (Gewerbliche Schule)
    Mathilde-​Planck-​Schule (Hauswirtschaftliche und Land­wirtschaftliche Schule)
    Oscar-​Walcker-​Schule (Gewerbliche Schule)
    Robert-​Franck-​Schule (Kaufmän­nis­che Schule)
    IB Beru­fliche Schulen Aperg (privat)
  • Hochschulen:
    Päd­a­gogis­che Hochschule Lud­wigs­burg
    Hochschule für öffentliche Ver­wal­tung und Finanzen Lud­wigs­burg
    Evan­ge­lis­che Hochschule Lud­wigs­burg (Hochschule für Soziale Arbeit, Reli­gion­späd­a­gogik und Diakonie)
    Fil­makademie Baden-​Württemberg
    Akademie für Darstel­lende Kunst Baden-​Württemberg