Gebäude

Über 250 Jahre lang prägte das Militär die Architektur, die Kultur, schlicht das Leben in Ludwigsburg. Lange zählte die Stadt zu den größten Garnisonen Deutschlands und hieß im Volksmund nicht ohne Grund „Schwäbisches Potsdam”.

Die Dragoner-Kaserne, später umbenannt in Königin-Olga-Kaserne, wurde in den Jahren 1904-1906 erbaut und nach ihrer Fertigstellung bezog das Dragoner Regiment Königin Olga (1. Württ.) Nr. 25 (Stab, 2./3. und 5. Eskadron) die Kaserne.

Das Areal liegt Ecke Kaiserstraße/Kurfürstenstraße und wurde 1913-1914 erweitert. Im 1. Weltkrieg wurden in der Kaserne verschiedene Ersatztruppenteile einquartiert. Von 1920 an lag die 1., 3. und 4. Eskadron des Reiter-Regiments 18 in der Königin-Olga-Kaserne in Ludwigsburg.


Ab 1936 wurde hier in der Kaserne die III. Abteilung des Artillerie-Regiments 25 untergebracht. Von der ehemaligen Kaserne stehen noch einige große Gebäude an der Kaiserstraße und an der Kurfürstenstraße. Auch das Offizierskasino existiert noch und wird heute privat genutzt.

Heute sind auf dem ehemaligen Kasernenareal Teile des Otto-Hahn-Gymnasiums, das Teilzeit- und das Vollzeitinternat des Sportinternats Ludwigsburg untergebracht.