Koop­er­a­tion des VZI mit dem Würt­tem­ber­gis­chen Ten­nis­bund trägt Früchte

Nach­dem vor einem Jahr Car­men Schultheiß als erste Ten­nis­spielerin seit län­gerer Zeit ins Sport­in­ter­nat Lud­wigs­burg einge­zo­gen war, ver­stärken nun seit Beginn des Schul­jahres 2016/​17 vier weit­ere Sporlerin­nen und Sportler die „Ten­n­is­frak­tion“. Mit fünf Ath­leten stellt die Sportart Ten­nis erst­mals die meis­ten Ath­leten, die im VZI in Vol­lzeit wohnen.

von l.h. nach r.v.: Michael Walser, Rebeka Kern, Sarah Heckel, Nic Wieden­horn, Car­men Schultheiß

(Foto: Thomas Christl)

Auf Ein­ladung des WTB besuchten Inter­nat­sleiter Thomas Christl und der für den sportlichen Kon­takt zuständige Erzieher David Stolz­mann das Lan­desleis­tungszen­trum des WTB in Stuttgart-​Stammheim. Nach einer aus­giebi­gen Besich­ti­gung des Gelän­des traf sich die VZI-​Delegation mit Chef­trainer Michael Wen­nagel, Ver­band­sju­gend­wart Ste­fan Bönig sowie mit den Train­ern Thorsten Popp, Hans-​Dieter Beu­tel und Albert Ender.

Thomas Christl und David Stolz­mann präsen­tierten die Leis­tun­gen und das päd­a­gogis­che Konzept des Inter­nats, das u.a. eine enge kom­mu­nika­tive Verzah­nung aller beteiligten Struk­turen sowie eine inten­sive päd­a­gogis­che und schulis­che Betreu­ung vor­sieht. Die anwe­senden Ten­nis­trainer fan­den viele zus­tim­mende und lobende Worte für die bish­eri­gen Erfahrun­gen der Ath­leten im Internat.

Michael Wen­nagel äußerte den Wun­sch, unter Ein­beziehung der Sport­be­gabten­klasse des Otto-​Hahn-​Gymnasiums in den näch­sten Jahren die Bele­gung des VZI mit Ten­nis­spiel­ern und –spielerin­nen kon­tinuier­lich auszubauen, betonte aber, dass nur Ath­leten mit einer klaren Kader­per­spek­tive dafür in Frage kämen. Jugend­wart Ste­fan Bön­ing stellt in Aus­sicht, dass die Koop­er­a­tion zwis­chen dem Inter­nat und dem WTB durch Ein­beziehung von entsprechen­den Spon­soren auf eine noch pro­fes­sionellere Basis gestellt wer­den kön­nte. Thomas Christl fasste als Ergeb­nis zusam­men, dass diese Zusam­me­nar­beit für beide Part­ner großen Nutzen haben wird und die sportliche Qual­ität in bei­den Struk­turen steigern wird.