Schulzeitstreckung

 

Gesamtkonzept zur Vereinbarkeit von Schule und Spitzensport am Otto-Hahn-Gymnasium

  • Sportbegabtenklasse für Kaderathleten: Spitzensporttalente (Landes- und Bundeskaderzugehörigkeit/ –perspektive) werden im Sportprofil unterrichtet. Die Nebenfächer werden im Bildungsabschnitt Kl. 8 – 10 um ein zusätzliches Jahr ausgedehnt, die Hauptfächer werden in Kl. 8 – 10 regulär unterrichtet und in Kl. 10+ mit zwei zusätzlichen Stunden vertieft. Diese Schulzeitstreckung ermöglicht zwei Vormittagstrainingskorridore (unter Mitwirkung von Kadertrainern) und einen deutlich reduzierten Nachmittagsunterricht. Diese Absenkung der Stundenzahl gibt den Athleten, neben der besseren Vereinbarkeit von Schule und Sport, auch die Möglichkeit sich zu einer ganzheitlichen Persönlichkeit zu entwickeln.
  • Individuelle Schulzeitstreckung – Flexibilität für den Einzelnen: In der gymnasialen Kursstufe kann mit der individuellen Schulzeitstreckung das Abitur nach drei anstatt nach zwei Jahren abgelegt werden, in der Sekundarstufe 1 kann ein Schuljahr auf zwei ausgedehnt werden. Dieses Modell ist für einzelne Schülerinnen und Schüler interessant, die Sportarten mit besonders hohen Trainingsumfängen ausüben, wie etwa Schwimmen, Gerätturnen oder Rhythmischen Sportgymnastik.
  • Strukturelle Schulzeitstreckung: Mehr Zeit für Training: Das Modell der strukturellen Schulzeitstreckung entwickelte maßgeblich das Otto-Hahn-Gymnasium in Ludwigsburg. In diesem Modell besucht eine Gruppe von mindestens zwölf Spitzensporttalenten einen Teil des Unterrichts gemeinsam mit den Mitschülerinnen und Mitschülern, einzelne Fächer werden separat unterrichtet. Die Nebenfächer werden im Bildungsabschnitt von Klasse 8 bis Klasse 10 um ein zusätzliches Jahr ausgedehnt.

Mehr Informationen zur Sportbegabtenklasse: